Ein aktiver Beitrag zur Qualitätssicherung: Meine Rolle bei der ISoSySc-Akkreditierung

In den vergangenen Wochen war ich als studentischer Vertreter bei der internen Akkreditierung für unseren Masterstudiengang International Software Systems Science (ISoSySc) an der Uni Bamberg aktiv. Kurz gesagt geht es bei diesem Prozess darum, die Struktur und Studierbarkeit der Studiengänge zu überprüfen und zu verbessern.

Ich hatte die tolle Aufgabe, das offizielle studentische Gutachten (das sogenannte Votum) zu verfassen. Da ich ungern nur meine persönliche Sichtweise als Grundlage nehmen wollte, habe ich mich für einen datengestützten Ansatz entschieden.

📊 Ein datengestützter Ansatz

Um dem Qualitätsmanagement ein wirklich objektives Bild zu geben, habe ich kurzerhand eine eigene Umfrage unter meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen gestartet. Mit dem Feedback von 20 ISoSySc-Studierenden haben wir wertvolle Einblicke in den echten Studienalltag und die aktuellen Hürden bekommen.

Aus diesen Daten ist dann ein Bericht für die Zertifizierungskommission entstanden. Mir war dabei besonders wichtig, den Fokus auf konstruktive Kritik und lösungsorientierte Vorschläge zu legen.

💡 Fokus auf echte Weiterentwicklung

In meinem Gutachten habe ich mich auf vier Kernbereiche konzentriert, um das Programm für die nächsten Semester noch besser zu machen:

  1. Mehr Praxisbezug: Ich habe konkrete Empfehlungen gegeben, wie die Uni speziell internationale Studierende beim Sammeln praktischer Erfahrung besser unterstützen kann. Eine Idee war der Ausbau von internen universitären Praxisprojekten als gute Alternative zu klassischen Praktika.
  2. Fokus auf Problemlösung: Wir haben vorgeschlagen, die Prüfungsformate anzupassen. Es sollte weniger rein theoretisches Wissen abgefragt werden und stattdessen stärker die praktische Anwendung im Vordergrund stehen.
  3. Förderung der Lehrqualität: Ein weiterer Punkt war, die Schulungsangebote für unsere studentischen Hilfskräfte (Tutorinnen und Tutoren) zu stärken, damit die Übungen didaktisch noch besser werden.
  4. Interdisziplinäre Flexibilität: Um mit der schnellen Entwicklung in der Tech-Branche Schritt zu halten, habe ich mich für mehr Freiheiten bei der Wahl von Abschlussarbeiten an benachbarten IT-Lehrstühlen starkgemacht (zum Beispiel in KI oder Human-Computer Interaction).

🏆 Ein tolles Ergebnis

Die Zusammenarbeit mit dem Qualitätsmanagement-Team der Universität Bamberg war eine wirklich positive Erfahrung. Dass die Universität studentisches Feedback so ernst nimmt und direkt in den Entwicklungsprozess einbindet, spricht absolut für die Qualität unserer Fakultät.

Als kleines Dankeschön für mein Engagement habe ich ein offizielles Bestätigungsschreiben der Universität bekommen, in dem unsere Umfrage sogar extra erwähnt wird:

„Zudem hat Herr Khalil eigeninitiativ eine strukturierte Umfrage unter 20 Studierenden des Studiengangs durchgeführt. Für das freiwillige Engagement von Syed Ibrahim Khalil bedanken wir uns ganz herzlich, ausdrücklich auch im Namen des Vizepräsidenten für Lehre und Studierende!“

Offizielles Bestätigungsschreiben

(Dokument des Dezernats Planung & Qualitätsmanagement der Otto-Friedrich-Universität Bamberg)

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